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Montag, 07. Mai 2012

Bestellung erfüllt

Ja, es hat etwas länger gedauert. Dabei ist es ansich nicht besonders viel Arbeit so ein Babygläschen zu umhäkeln. 2 Filme lang. (Wenn sie nicht so spannend sind.)


Die Beschenkte hat sich gefreut und wählte die schlichte Version. Für Ordnung auf ihrem Schreibtisch im Klassenzimmer.


Irgendwann bald (hoffentlich) werde ich ein Projekt präsentieren, an dem ich noch viel länger arbeite, nämlich schon seit fast einem Jahr. Und nein, es ist keine riesige Patchworkdecke. Viel kleiner. Aber mit unglaublich vielen psychologischen Hürden. Dabei ist es ein sehr schönes Projekt.

Sonntag, 06. Mai 2012

Geburtstagsball

Das Geschenk für unseren Neffen zu seinem 1. Geburtstag. Er ist mittlerweile über 2 Jahre alt und der Ball hat sich gut gehalten.


Ich weiß nicht mehr, wie lange ich damals genäht habe, aber es war, verhältnismäßig, wirklich lange. Es war eines meiner ersten Nähprojekte. Fein säuberlich habe ich jede Seite geheftet, danach mit der Nähmaschine genäht und die Heftfäden schließlich wieder gezogen. Ziemlich umständlich aus heutiger Sicht, dafür war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.


Montag, 19. März 2012

Thermennachmittag

War leider nicht das, wonach es sich anhört. (Bei diesem Frühlingswetter zieht es die Menschen ja auch bekanntlich in Parks und nicht in geschlossene Badeanstalten.)

Unsere Therme (also die für Warmwasser und Heizung) tropft. Wieder einmal. Hatten wir vor eineinhalb Jahren schon, kurz bevor wir auf Urlaub gefahren sind. Tropf, tropf, tropf. Um einer drohenden Überschwemmung vorzubeugen, stellen wir einen Krug unter das lecke Rohr. Und rufen den Kundendienst (vom Vermieter empfohlen). Frühester Termin am Mittwoch?? Hm. Ok. Tropf, tropf, tropf, tropf, tssssch. Noch ein Riss, Wanddusche. Eine Stunde später füllt sich das 1-Liter-Gefäß bereits innerhalb 15 Minuten. Nach 10 Minuten in der Warteschleife spreche ich wieder mit der netten Dame vom Kundendienst. Sie zeigt sich ob der tragischen Entwicklung der Wasseraustrittsgeschwindigkeit unbeeindruckt. Mittwoch ist immer noch ihr frühester Termin. Aber sie markiert uns rot - falls jemand ausfällt, werden wir sofort eingeschoben. Falls. Sonst blasen wir einfach unsere Luftmatratze auf. Oder drehen den Hauptwasserhahn ab. Geht aber nicht, der ist eingesperrt hinter einem Türchen am Gang. Danke für Ihr Verständnis!

Wir brauchen also einen anderen Installateur und befragen die gelben Seiten eine beliebte Suchmaschine im Internet. Ein magische Suchbegriff bringt das beste Ergebnis, ich rufe gleich an. Nach zwei Mal klingeln meldet sich ein Mann. Er lässt mich das Problem schildern, gibt mir Anweisungen, um die Wasserfluten aufzuhalten. 3 Stunden später steht tatsächlich ein Profi in unserer Küche und kurz darauf schmückt ein Panzerschlauch unsere Therme. Wenn der mal kaputt wird, werden wir schon lange nicht mehr in dieser Wohnung leben. Handwerker sind generell teuer, wir haben für diesen aber trotzdem nur soviel bezahlt, wieviel die Anfahrtspauschale für den anderen ausgemacht hätte. Und Thermenwartung bieten sie auch an. Habe heute zwar schon einen Termin ausgemacht, lasse mir aber trotzdem den Preis nennen. Es ist um 100 (!!!) Euro billiger. Ich glaube, morgen werde ich einen Wartungstermin stornieren.

Die Moral von der Geschichte: Der Installateur des Vermieters ist nicht immer der Installateur deines Vertrauens.

Samstag, 17. März 2012

Puppenträume

Wenn man müde ist - und ich meine, so richtig müde - sollte man schlafen gehen. Und nicht anfangen, Puppenbettwäsche zu nähen. Aber da mich Schwesterherz erst vor kurzem wieder dezent auf die dringende Notwendigkeit derselben im Puppenhaushalt der Nichte aufmerksam gemacht hat (und die alte zugegebenermaßen schon ziemlich lange in meinem Regal lagerte), nutzte ich die Gunst des schlafenden Kindes und setzte mich an meine neue Nähmaschine.
Jaa, eine neue Nähmaschine ist gestern bei mir angekommen und jaa, Puppenbettwäsche eignet sich hervorragend, um diese zu testen. Ich kann's gar nicht glauben, wie gut ich nähen kann (ich habe schon immer vermutet, dass die schiefen Nähte nicht allein auf meinem Mist wachsen, sondern das alte Stück maßgeblich daran beteiligt ist) und habe gestern viel Zeit damit verbracht, die geraden Nähte und das gleichmäßige Stichbild zu bewundern. Fast in Verzückung geraten wäre ich allerdings, als ich die Neue heute beim Knopflochnähen beobachtete. Das macht sie nämlich von ganz alleine. Tolles Ding. Aber davon wollte ich eigentlich gar nicht erzählen.

Puppenbettwäsche zu nähen ist prinzipiell deppensicher. Da kann man fast nix falsch machen. Aber wenn man müde ist...
Schon der Polsterzuschnitt gestaltete sich außergewöhnlich schwierig, indem ich zunächst die Vorlage einfach 2 cm zu klein aus- und dann den Stoff um den Umschlag zu kurz zugeschnitten habe. Egal, ich stückel halt. Ansich kein Problem, wenn ich nicht rechts auf links genäht hätte!?! (Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon vermutet, dass ich mich wohl besser hinlegen sollte.) Aufgetrennt, neu, passt. Verzierung drauf, juhu! Neben statt auf dem Webband genäht, ojeh! Ich bügel nur noch und dann geh ich wirklich schlafen. Webband gedämpft bei Stufe 3 - aah, wieso zieht sich das zusammen?? Heute nachgelesen: Bügelbar bei Stufe 1. Ahja. Gute Nacht. 
Zum Glück war es nur ein klitzekleines Puppenpölsterchen. Wer weiß, was ich sonst für einen Schaden angerichtet hätte. Das man bei dem Projekt Puppenbettwäsche aber tatsächlich fast nix falsch machen kann, zeigt das Ergebnis. Mutter und Kind haben sich gefreut. Die Mühe hat sich gelohnt.


Donnerstag, 15. März 2012

Geburtstagstaschen

 

Knot Tote: Eine schnelle, raffinierte Tasche. Einzig die Träger müssen noch verlängert werdem, die sind zu kurz, um die Tasche bequem über dem Arm tragen zu können.


Pleated Purse: Auch recht flott genäht. Den vorgeschlagenen Taschenmagneten habe ich durch den gelben Knopf ersetzt.

Dienstag, 06. März 2012

Neue Pläne

Die letzte Seminararbeit. Am Donnerstag abgegeben. Die Erleichterung ist groß.
An dieser Stelle, der Film zur Arbeit. Absolute Empfehlung.
(Ohne Trailer, da ich finde, dass dieser dem Film nicht gerecht wird.)


Der Film ist genial. (Das sage ich nicht nur, weil ich meine Arbeit darüber geschrieben habe.) Dürrenmatts Roman Das Versprechen ist gut, aber The Pledge ist fast noch besser. Schöne Bilder, gute Schauspieler, tiefgehende Handlung - perfekt. Ein neuer Lieblingsfilm.
Einen Film schaue ich mir nicht gerne zweimal an. Vor allem nicht so kurz hintereinander. Meistens langweile ich mich. Aber diesmal - was soll ich sagen. Ich fand ihn jedes Mal noch besser. In der Regel ziehe ich auch europäische Produktionen amerikanischen vor. Möglich, dass meine Schwärmerei von meiner intensiven Auseinandersetzung herrührt. Mein Liebster hat ihn allerdings auch drei Mal gesehen. Und er gefällt ihm immer noch. Genug.

Nachdem ich meine universitären Pflichten für immer die nächste Zeit erfüllt habe, darf ich mich ohne schlechtem Gewissen anderen Dingen widmen. Der Umsetzung meines hehren Vorhabens, meine Sommerkollektion selbst zu nähen, zum Beispiel. Heute sind die bestellten Schnittmuster eingetrudelt. Nebst übergroßer Freude haben mich beim genaueren Studieren leise Zweifel beschlichen. Ob ich nicht doch größenwahnsinnig bin. (Dänische Anleitung? Kein Problem!) Probieren geht hier vermutlich über Studieren. Im schlimmsten Fall kann ich ja immer noch die Oma anrufen. (Oder samt dem ganzen Krempel zu ihr fahren.)


Nächsten Mittwoch steht der Stoffkauf an. Ich werde berichten.

Sonntag, 12. Februar 2012

Laptop-Hülle

Weihnachtsgeschenk fürs Schwesterherz - endlich fertig!


Etwas abgewandelte Version dieser Hülle. Ich habe es wieder einmal besser gewusst und die Klappe verkürzt. Natürlich war sie dann zu kurz und ich musste mit den gelben Klettverschlussstreifen improvisieren. Außerdem ist nicht nur der Innen-, sondern auch der Außenstoff mit Volumenvlies verstärkt, damit dem kleinen Netbook bei diesen eisigen Temperaturen nicht kalt wird.

Montag, 06. Februar 2012

Mei Tai




Schnitt und Anleitung: kleinigkeit

Mittwoch, 25. Jänner 2012

Eule gesichtet

Das Vöglein hat sich mittlerweile von seiner Schwester getrennt und ist nach Frankreich weiter geflogen, wo es hoffentlich Freude bereitet.


Gemeinsam mit dieser Taschentüchertasche. Das Modell hat sich bewährt.




Dienstag, 24. Jänner 2012

Hippo, das wahnsinnige Nilpferd

Dieses Nilpferd mit dem irren Blick war mein erstes gehäkeltes Tierchen. Es schaut mir jetzt beim Arbeiten zu. (Augen habe ich seitdem aufgestickt und keine angenähten Perlen mehr verwendet.)


Die Anleitung für dieses und noch viel mehr niedliche Tierchen findet man in diesem Buch.